Eine Woche Vater/Sohn-Urlaub in Portugal
Gerade komme ich mit meinem Sohn Yili (4) von einem wunderbaren Vater/Sohn-Urlaub in Portugal zurück. Ein paar Dinge sind mir aufgefallen:
Wie immer waren wir in Cascais, wo ein Teil meiner Familie lebt. Cascais ist ein wunderbarer Badeort am Atlantik, ein paar Kilometer außerhalb von Lissabon.
Die schönste S-Bahn-Strecke der Welt führt etwa 20 km immer am Meer entlang von Lissabon (Bahnhof Cais do Sodre) bis nach Cascais.
Nach wie vor mein Lieblingsstrand (und der Lieblingsstrand aller Surfer) in dieser Gegend ist Guincho. Wenn ihr mal dort seid: unbedingt checken.

Der verwunschenste Ort im verwunschenen Sintra-Gebirge ist das fast 500 Jahre alte Kapuziner-Kloster Convento Capuchos (Foto) mitten im verwunschenen Wald. Das Kloster ist in die Felsen gebaut und hat winzige, karge Zellen für die Mönche. Hinein geht es durch das Tor des Todes, es symbolisiert die Entsagung von der materiellen Welt. Mehr Infos…
Portugal ist angeblich pleite. Aber wenn das stimmt, dann rutscht das Land zumindest mit Stil in den Abgrund. In Cascais war mein Opel Corsa das kleinste Auto weit und breit. Die anderen fuhren BMW, Volvo, Mercedes und Porsche Cayenne.
Einer meiner Lieblingsorte nördlich von Lissabon ist Azenhas do Mar (Foto), ein Dorf, das regelrecht an die dramatische Steilküste geklebt ist.
Geflogen sind wir übrigens mit Lufthansa und TAP via Frankfurt hin und mit Brussels Airlines zurück - auch ein Code-Share-Partner von Lufthansa. Aber, Überraschung: der Service ist wie bei Ryan Air. Jeder Schluck Wasser kostet bares Geld.