Piraten-Drama im Indischen Ozean: entführtes Schiff brennt. Lest bitte die Details hier.
Meine große Playboy Reportage über den Repo-Men Max Hardberger, der gekidnappte Schiffe zurückentführt, wurde von focus.de online gestellt: hier. Hardberger beginnt zur Zeit von Piraten entführte Frachter aus Somalia zurückzuholen.
Hardbergers Buch “geentert, gekapert, gerettet” ist gerade auf deutsch im Riva-Verlag erschienen. Sehr lesenswert.
Jeden Tag passieren Dinge, die unsere Welt verändern und unser Leben beeinflussen. Blöd, wenn wir davon nichts wissen. Hier gebe ich euch ein paar Infos für euer mentales Notizbuch.
Guttenberg ist weg, Gaddafi noch nicht. Auch daran sieht man, dass die Dinge ganz unterschiedlich gelagert sind. Bei G.-deutsch reichten ein bisschen Hochstaplerei plus Lügen plus falscher Krisen-Politik - schon war er weg. Bei G.-libyen reichen nicht mal hunderte von Toten.
Schulpolitik ist wie Fussball. Alle wissen alles besser. Und was rauskommt sieht man dann, z.B. in Hamburg, wo schwarz-grün in der Schule nahezu alles verbockt hat, was man verbocken kann.Und über den HSV wollen wir nicht reden.
Tödliche Dummheit? Ein dänisches Ehepaar segelte mit seinen drei Kids ins Somalibecken. Abenteuerurlaub, buchstäblich. Alle sind jetzt in der Hand von Piraten und die drohen damit, die Kinder zu erschießen, wenn es kein fettes Lösegeld gibt.
Der Frühling beginnt offiziell am 21. März. Von mir aus kann er ruhig früher kommen.
Scheiße bauen und denken, es merkt keiner, geht nicht mehr. Das Internet weiß und kann zu viel. Guttenberg hat’s gemerkt. John Galliano (Dior) mit seinen antisemitischen Äußerungen auch.
Nach dem misslungenen Befreiungsversuch und der Tragödie auf der amerikanischen Yacht Quest vor Somalia, sprechen Beobachter von einer neuen Qualität der Bedrohung durch Piraterie.
- Die europäische Anti-Piraten-Mission EuNavFor, die mit mehreren Kriegsschiffen vor Somalia operiert,…
(Quelle: spiegel.de)
Jeden Tag passieren Dinge, die unsere Welt verändern und unser Leben beeinflussen. Blöd, wenn wir davon nichts wissen. Hier gebe ich euch ein paar Infos für euer mentales Notizbuch.

Foto: © Christof Schenck, ZGF
Jeden Tag passieren Dinge, die unsere Welt verändern und unser Leben beeinflussen. Blöd, wenn wir davon nichts wissen. Hier gebe ich euch ein paar Infos für euer mentales Notizbuch.
Der Tiger von John Vaillant ist ein dokumentarischer Thriller über einen sibirischen Tiger, der zum Menschfresser wird.
Vaillant beschreibt das extrem harte Leben für Mensch und Tier ganz, ganz hinten in Russland an der Grenze nach Nordkorea und China. Im Mittelpunkt des Buches steht natürlich der Tiger, der aus unerfindlichen Gründen plötzlich anfängt, Menschen nicht nur zu töten, sondern sie regelrecht zu zerfetzen und dann auch noch ihre Hütten, ihre Klohäuschen und ihre Gegenstände zu zerstören.
Auf der anderen Seite steht Juri Trusch von der Anti-Tiger-Einsatzgruppe, der mit einem uralten Lkw und zu Fuss den Tiger jagt. Ein tolles, lesenswertes Buch. Blessing, 19.95 € Mehr…
Der Hypnotiseur von Lars Kepler (ein Pseudonym hinter dem ein Eheppar steckt) ist der vielleicht beste Krimi, den ich dieses Jahr gelesen habe.
Er spielt (leider) im deprimierend winterlich düsteren Stockholm und es fließt jede Menge Blut. Hinter den Serienmorden und Massenverstümmelungen stecken traumatisierte Jugendliche und Pokemon-Karten spielen eine Rolle, die Erwachsenen nur schwer verständlich ist.
Ziemlich erschreckend, wie fies und brutal Kinder sein können und wie unfähig Jugend- und Sozialämter im Sozialstaat Schweden (und vermutlich nicht nur da) sind.
Zum Schluß gibts noch ein eiskalt dramatisches Show Down irgendwo am Arsch der Welt in Lappland, so dass Der Hypnotiseur jederzeit auch von einem Action-geilen Hollywood-Regisseur verfilmt werden kann (und wenn ich einer wäre, würde ich es unbedingt tun). Lübbe, 15,99 € (gibt’s erst ab 17. Dez.) Mehr…
Liebe geht anders ist der wunderbare Liebes-(kummer)-Roman meiner Autorin Katarina Fischer (ja, ich habe eine kleine, feine Buchagentur).
Es ist Katarinas erstes Buch und es ist erst seit ein paar Wochen auf dem Markt und SCHON IN DER DRITTEN AUFLAGE. Ein Bestseller! Und das vollkommen zu recht.
Selten hat eine junge Frau (Katarina ist 28) ihr Leben so humorvoll-verzweifelt beschrieben wie in diesem Buch. Klar gibt es Männer, jede Menge sogar, Katarina ist nämlich schön und sexy. Aber fast immer sind es die falschen.
Ich finde, ihr solltet euch dieses Buch zu Weihnachten wünschen oder selbst schenken und zum nächsten Liebeskummer sowieso. Heyne, 7,99 €. Mehr…
Piratenterror liegt natürlich ganz oben auf meinem Schreibtisch - hab ich nämlich selbst geschrieben.
Es geht darin um die organisierte Kriminalität auf den Meeren. Vor Somalia haben Piraten zum Beispiel jetzt im Moment fast 30 Schiffe und über 500 Besatzungsmitglieder gekidnappt. Erst wenn die Reedereien ein Millionen-Lösegeld bezahlen (pro Schiff zwischen 1,5 und 9,5 Mio. Dollar) kommen Frachter und Menschen wieder frei.
Das ist ein gigantisches Geschäft, in dem die zerlumpten Seeräuber aus Somalia nur eine kleine Rolle spielen. Das große Geld verdienen ihre Hintermänner, Anwälte in London und internationale Securityfirmen, die die Geldübergabe abwickeln.
Die Hintergründe dieses globalen kriminellen Geschäftsmodelles habe ich in diesem Buch genau so beschrieben wie den superteuren und wenig effizienten Einsatz der internationalen Kriegsflotten vor dem Horn von Afrika. Delius Klasing, 18 €. Mehr…
Die Seeleute des deutschen Kontingents innerhalb der europäischen Anti-Piraten-Mission vor Somalia sind frustriert, wenn sie festgesetzte Piraten aus politischen Gründen wieder laufen lassen müssen.
Das erklärte der Befehlshaber des Einsatzführungskommandos, General Rainer Glatz, am Mittwoch bei seinem Truppenbesuch in Djibouti. Er fordert einen internationalen Gerichtshof gegen Piraterie.
Nach Aussagen Glatz’ ist in der Piraterie vor Somalia die Grenze zur organisierten Kriminalität längst überschritten. Das macht er an dem Beispiel der Mutterschiffe deutlich: Wurden im vergangenen Jahr 19 größere Pirateneinheiten ‘neutralisiert’, waren es allein in den ersten zehn Monaten dieses Jahres schon 116. Und zugleich funktioniert der ‘Nachschub’ in Somalia mit kleineren Angriffsbooten immer besser. So sind gegenwärtig 22 Schiffe mit 499 Seeleuten in der Hand der Piraten. Freilassung erfolgt nur gegen Lösegeld, wobei die Summen steigen und zuletzt bei 9 Millionen Dollar für einen Tanker lagen. ‘Wir nähern uns in diesem Jahr der Grenze von 100 Millionen US-Dollar an Lösegeld’, sagt Glatz. Mehr…