Drei Dinge, die mir aufgefallen sind (II)
Es gibt Dinge, die einem auf- oder wieder einfallen. Ein paar davon interessieren euch vielleicht auch.
Seit ich die Süddeutsche Zeitung wieder abonniert habe, wird mein Leben langsamer (vom Lesen) und ich erfahre Dinge, von denen ich gar nicht wusste, dass ich sie erfahren möchte, und bin von diesen Dingen dann auch noch total begeistert. Am Freitag zum Beispiel habe ich im SZ-magazin die Geschichte von Totilas (Foto) gelesen, dem teuersten und schönsten und charismatischsten Pop-Star des Dressursports. Und wie natürlich von vornherein wg. des Fotos klar war, ging es in der Story nicht um einen Reiter oder einen Pferdezüchter, sondern um einen Hengst. Ich empfehle euch sehr, diese bewegende Geschichte ebenfalls zu lesen. Und hier gibt es noch ein 7-Min.-Video vom ZDF: Das Wunderpferd bei der Arbeit. - Mal abgesehen davon, dass jeder Krieg, den die USA in den letzten Jahren angezettelt haben, in dem betroffenen Land alles schlimmer machte als es jemals zuvor war, kommt mir der Krieg gegen Libyen ganz besonders unseriös vor. Mit hunderten von Raketen und Bomben wirdi n diesem die Infrastruktur des Landes zerstört. Und dann? Die arabische Liga distanziert sich bereits. Und wenn die Menschen aus ihren Bunkern, Höhlen, Kellern und Krankenhäusern wieder raus kommen, werden sie den Tag verfluchen, an dem sie sich Hilfe von außen gewünscht haben (wobei noch nicht einmal sicher ist, dass das irgendeiner jemals getan hat).
Menschen, die schummeln, glauben ihre Lügen selbst. Das ergab eine gemeinsame Studie der Harvard Business School und der Duke University. Vor allen dann, wenn es für das Betrugsunternehmen noch Lob (oder ein summa cum laude) gibt, halten die Schummler ihr Schummeln für effektiv und zulässig. (Foto: Guttenberg)