Die Fachzeitschrift werben&verkaufen hat mich kürzlich zum Thema Blogger und Journalisten befragt. Ich habe ausführlich geantwortet und drei Gebote für den Journalismus der Zukunft aufgestellt:
1. Nehmt Eure Leser/Zuhörer/Zuschauer ernst und verarscht sie nicht. Viele von ihnen wissen vieles besser als ihr. Akzeptiert das und seid demütig!
2. Habt keine Angst. Sagt eure persönliche Meinung, auch wenn ihr dafür kritisiert werdet. Mainstream und political correctness sind langweilig.
3. Redet mit euren Lesern/Hörern/Zuschauern per twitter, facebook, email, am Telefon. Egal wie, führt einen Dialog.
Das komplette Interview lest ihr hier.
General Interest auf Print ist tot – so eine These von Autor und Blogger Michael Kneissler. Stimmt das?
Diese Frage stellte das Magazin w&v dem Lifestyle-Experten Siems Luckwaldt, der gerade das Print-Magazin Mobile Next entwickelt hat. Hier ist seine Antwort:
Eine sehr interessante Frage. Es ist noch recht früh, zu sagen, der große Bauchladen sei passé. “Stern” und Co. stehen nicht so schlecht da, das man Totenglöcklein läuten müsste. Richtig ist aber: Für weitere große und thematisch breitgefächerte Titel ist kein Platz mehr am überfüllten Kiosk. Diese Kaufhaus-Mentalität wird mittelfristig zum Relikt. In den letzten Jahren haben die Verlage daher ihr Zielfernrohr auf die Nische gerichtet. Spannend finde ich, wenn Neugründungen nicht versuchen, sich mit geballter Werbepower in bestehende Märkte zu drängen, den immer gleichen Kuchen in immer feinere Stücke zu zerteilen, sondern neue Zielgruppen an sich binden können. “Neon”, “Nido”, “Happinez”, “Dogs”, “Monocle” und “Business Punk” sind da recht lehrreiche Beispiele. Und einen ähnlichen Ansatz verfolgen wir auch mit “Mobile Next”, wobei wir die bestehende Leserschaft der Technik-Fans behalten wollen.
Das gesamte Interview: hier
Wenn ihr meine Meinung zum aktuellen Trend im Zeitschriftenmarkt noch einmal nachlesen wollt (und wenn euch interessiert, was der kleine grüne Saurier damit zu tun hat), klickt hier.