Mai 2012
32 Einträge
Yiliyen ist bald 5 und hat sehr viel Phantasie. In seiner Phantasie lebt ein unsichtbarer Freund, der Jojo heißt und der Sohn eines Wolfes ist. Jojo wohnt im Zauberland und das bedeutet, dass dort ganz viele Dinge geschehen, die euch allen nicht im Traum einfallen würden. Yili aber schon. Außerdem kümmert sich Jojo um Sachen, die Yili im echten Leben beschäftigen, Jojo erledigt die Dinge dann ratzfatz und positiv. So einen Freund hätte ich auch gern.
Heute hat Yili beschlossen, dass er ein Buch über Jojo schreiben will: “Mit Dir, Papa!”. Yili sagt: “Auf dem Buch soll stehen: Jojo, mein unsichtbarer Freund. Und darunter: Von Yiliyen Kneissler und Michael Kneissler”.
Morgen fangen wir damit an.

Das ist Yili. Er war neulich im Krankenhaus und findet, dieses Foto müsst ihr alle sehen. Jojo ist natürlich auch dabei, aber den seht ihr nicht, er ist ja unsichtbar.
![]()
Wenn er ihn an der Mehrfachsteckdose in seinem Büro bei WöltjeKleene aufladen will, darf niemand die Kaffeemaschine anmachen, sonst fliegt die Sicherung raus.
Ansonsten läuft das Ding wie eine Nähmaschine und wenn er in den Alpen eine Passstrasse runterfährt hat er unten mehr Strom in der Batterie als oben, weil sie sich mit Hilfe der Bremsenergie selbst auflädt.
Woher ich das alles weiß? Gregor schreibt ein Internet-Tagebuch über seine Erlebnisse mit dem Tesla. Ziemlich interessant, weil authentisch. Gregor hat die Elektrokarre nämlich nicht gratis als Promo-Vehikel vor die Tür gestellt bekommen, sondern selbst gekauft und bezahlt.
Die Fotos in Gregors Tagebuch sind nicht so super, deshalb zeige ich euch mal hier unten, wie so ein Tesla aussieht (Werksfoto).
![]()
![]()
Das Magazin heißt enorm und ihr solltet es lesen. Es beschreibt sich selbst so:
enorm betrachtet Wirtschaftsmodelle, Unternehmen und Personen, die auf die wachsenden Herausforderungen in Gesellschaft und Umwelt reagieren. Lesen Sie, wie Wirtschaft und Moral wieder zusammenfinden, wie neue Geschäfte mit alten Werten die Welt verändern und zur Lösung der Probleme unserer Gesellschaft beitragen können. Das Magazin bietet Ihnen Einblicke in die Strategien moderner Konzerne, Familien- sowie Sozialunternehmen und liefert darüber inspirierende Anregungen für nachhaltiges Wirtschaften und bewussten Konsum.
![]()
![]()
![]()
Am Wochenende: Rohrverstopfung, das Wasser in der Küchenspüle läuft nicht ab. Heute war der Klemptner da. Mit seiner Spirale - und einem Merksatz für’s Leben.
![]()
Der Fachmann hat eine kleine Höllenmaschine dabei, gefühlte 50 Jahre alt, Elektromotor, 15 Meter Spirale. Mit der “schleudert” er (wie es später im Protokoll heißt) mehrfach tief in die Eingeweide des Hauses.
Plötzlich ein unterträglicher Gestank.
Der Fachmann grinst zufrieden: “Wenn’s stinkt, ist es frei”. Tatsächlich: Das Wasser aus der Spüle wird geradezu in den Abfluss gesaugt. “Sogar mit Strudel”, freut sich der Fachmann. Ich freu mich auch.